TRADiTiON
iN BEWEGUNG
Seit der Gründung im Jahr 1927 steht Klingel für Verlässlichkeit, Erfahrung und echte Leidenschaft für das Reisen. Aus einem kleinen Familienbetrieb entwickelte sich über Jahrzehnte ein modernes Busunternehmen, geprägt von Mut, Zusammenhalt und dem Vertrauen unserer Gäste.
Zahlreiche Reisen, Ausflüge und der tägliche Linienverkehr haben das Unternehmen zu dem gemacht, was es heute ist. Mit Stolz blicken wir auf unsere Geschichte zurück und sagen Danke an alle, die diesen Weg begleitet haben.
FORTSETZUNG DER
ERFOLGSGESCHiCHTE
Aufbauend auf dieser gewachsenen Tradition wurde Klingel Reisen auch nach 2004 konsequent weiterentwickelt. Investitionen in moderne Fahrzeugtechnik, Sicherheit und Umweltschutz, regelmäßige Schulungen und die stetige Erneuerung des Fuhrparks prägen den heutigen Anspruch des Unternehmens. Gleichzeitig wurde das Angebot kontinuierlich erweitert – von neuen Linien und erweitertem Schul- und Werksverkehr bis hin zu einem vielfältigen Reiseprogramm mit Bus-, Flug- und Schiffsreisen. Digitalisie- rung und starke Partnerschaften begleiten diesen Weg.
Die folgende Chronik zeigt die Entwicklung von Klingel Reisen bis in die heutige Zeit.
WiE ALLES BEGANN
20er/30er JAHRE
1927
Friedrich Klingel eröffnet in Heimsheim eine kleine Reparaturwerkstatt für Fahrräder und Motorräder und kauft einen Lastwagen zur Personenbeförderung.
Rolf Klingel, Sohn von Friedrich und Marie Klingel, wird geboren (15.08.) .
1934
Anschaffung des ersten kleinen Omnibusses, der auch für Güter genutzt werden kann.
1935
Beginn des Arbeiterberufsverkehrs zum Daimler-Benz Werk in Sindelfingen.
1937
Neuer „moderner“ Omnibus mit Lederpolstersitzen, Schiebedach und Oberlichtverglasung; erste größere Mietwagenfahrten ins Ausland.
1939
Kauf eines zweiten Omnibusses.
40er JAHRE
1940-1944
Beide Omnibusse werden im Berufsverkehr nach Sindelfingen eingesetzt und gelegentlich für kriegsbedingte Einsätze verwendet.
1945
Fahrzeuge werden von der Wehrmacht beschlagnahmt,
Wohnung und Werkstatt zerstört. Die Familie findet
vorübergehend Unterkunft bei Freunden, später
in einer Baracke in Heimsheim. Rolf Klingel gerät in
Kriegsgefangenschaft.
1946
Das ältere Fahrzeug taucht wieder auf. Friedrich
Klingel beginnt damit einen Linienverkehr von Heims-
heim nach Renningen.
1947
Linienverkehr Heimsheim – Weil der Stadt startet.
Friedrich Klingel wird Mitglied im Verband Württemberg
– Badischer Omnibusunternehmer (WBO). Rolf Klingel
kehrt aus der Kriegsgefangenschaft zurück und tritt
in den Betrieb ein.
1949
Zweiter Omnibus im Einsatz, Linienverkehr nach Sindel-
fingen erweitert. Neubau einer Garage mit Wohnung.
50er JAHRE
1951
Dritter Bus angeschafft, Münklingen wird in den Linienverkehr einbezogen. Der Mietwagenverkehr floriert, erstmals werden eigene Reisen angeboten.
1954
Bau einer Fahrzeughalle für zwei weitere Busse.
1956
Rolf Klingel heiratet Julie Klingel (geb. Rüdt).
1957
Hans-Günter Klingel wird geboren.
1959
Drei weitere Busse werden angeschafft, der Betrieb umfasst nun sechs Omnibusse. Linien- und Reiseverkehr nehmen weiter zu. Dorothea Klingel wird geboren.
60er JAHRE
1964
Erstmals wird ein Bus mit modernen Schlafsesseln angeschafft.
1965
Neues Garagengebäude mit Büroanbau an der Grabenstraße in Heimsheim errichtet, ausgestattet mit Waschhalle, Montagegrube und Wartungseinrichtungen. Firmengründer Friedrich Klingel verstirbt im Alter von 74 Jahren. Die Betriebsleitung übernimmt Rolf Klingel, Mitinhaberin ist Marie Klingel.
1968
Andreas Klingel wird geboren.
1969
Linienverkehr zwischen Heimsheim und Weil der Stadt wird kontinuierlich ausgebaut, 68 Fahrten täglich. Der Schülerverkehr wird aufgrund der Schulentwicklungspläne des Landes erweitert.
70er JAHRE
1973
Der Fuhrpark umfasst sieben Busse. Zum ersten Mal kommt im Reiseverkehr ein Fahrzeug mit Toilette und Garderobe zum Einsatz.
1976
Die Klingel-Busse befördern im Linien- und Schülerverkehr rund eine Million Fahrgäste bei über 250.000 km Gesamtfahr- strecke. Im Reiseverkehr transportieren sie etwa 25.000 Per- sonen und legen über 130.000 km im In- und Ausland zurück.
1977
50-jähriges Firmenjubiläum. Der Fuhrpark wird um zwei Großraumfahrzeuge (1 1/2 Decker und Gelenkzug) erweitert. Sämtliche Fahrzeuge werden mit Betriebsfunk ausgerüstet. Entstehung des VVS (Verbundstufe I).
1979
Hans-Günter Klingel tritt als kaufmännischer Angestellter in den Familienbetrieb ein.
80er JAHRE
1980
Gründung der MNV (Nahverkehrsgemeinschaft Mittlerer Neckar GmbH). In den 1980er Jahren wächst der Fuhrpark auf zehn Busse.
1982
Mit der Verbundsstufe II wird ein Vertrag zwischen dem Land Baden-Württemberg, mehreren Landkreisen und der Stadt Stuttgart geschlossen. Dadurch werden die Regionalverkehre in den VVS integriert.
1986
Der Reiseverkehr entwickelt sich weiter: Anstelle der bisherigen eigenständigen Planung erfolgt zunehmend die Zusammenarbeit mit Paketreiseveranstaltern.
90er JAHRE
1990
Marie Klingel verstirbt im Alter von 95 Jahren.
1992
Einführung der ersten EDV-Anlage und Gründung des VPO.
1993
Vollintegration der Regionalverkehre in den VVS. Einführung elektronischer Fahrscheindrucker, erstmals Flugreisen im Angebot.
1994
Andreas Klingel tritt in den Betrieb ein. Nach dem Tod von Rolf Klingel übernehmen Andreas und Hans-Günter Klingel die Geschäftsleitung, Inhaberin ist Julie Klingel.
1995
Bürocontainer werden aufgestellt, Mobiltelefone ersetzen die Funkanlage.
1997
Start des durchgehenden Würmtalbusses von Weil der Stadt nach Pforzheim in Kooperation mit RVS.
1998
Alle Reisebusse werden mit Navigationssystemen ausgestattet.
1999
Zusammenarbeit mit Flattich-Reisen im Miet- und Reiseverkehr.
2000
2000
Erster Reisetreff mit dem Kooperationspartner Flattich-Reisen. Andreas Klingel übernimmt die alleinige Betriebsleitung.
2001
Klingel Reisen geht online.
2002
Wolf-Reisen aus Niefern-Öschelbronn wird dritter Kooperationspartner im Reisebereich.
2003
Der Fuhrpark wächst auf 15 Fahrzeuge. Entscheidung zum Neubau eines Betriebshofs in Weil der Stadt–Merklingen, erster Spatenstich am 10. Dezember.
2004
Schuhmacher-Reisen aus Hamberg tritt der Reisekooperation bei. Fertigstellung und Einweihung des neuen Betriebshofs in Weil der Stadt–Merklingen.